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Ortstermin zur Aufstellung eines historischen Grabsteins aus dem 18. Jahrhundert

Grabstein

Zu einem Ortstermin mit dem Leiter der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Augsburg, Herrn Gerhard Huber, traf sich die Vorsitzende des Kulturkreises Haunstetten Jutta Goßner – zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Anita Höfle, Gertrud Widmeier, Heinrich Bachmann und Ludwig Luger - an der Haunstetter Muttergotteskapelle.

Man suchte nach dem geeigneten Aufstellungsort für den originalen Grabstein eines Haunstetter Metzgers mit Namen Michael Wenger aus dem 18.Jahrhundert. Es wurde eine Stelle an der Westseite der Kapelle festgelegt.  

Der Grabstein war vor einiger Zeit dem Kulturkreis aus Privatbesitz angeboten worden, erklärte Vorsitzende Goßner.  

Das Gelände der Muttergotteskapelle, so das Bauordnungsamt, sein besonders für die Aufstellung geeignet, da der verstorbene Haunstetter Metzger Michael Wenger den im Jahre 1740 wohl von Johann Paulus gestalteten Neubau der Kapelle miterlebt hatte.

Durch Recherchen des Kulturkreises im Bischöflichen Archiv Augsburg konnte verifiziert werden, dass Michael Wenger, lanio = Metzger, 11.09.1700 in Wertingen geboren und am 6.12.1773 in Haunstetten verstorben war. Vermutlich war er seit 8.7. 1720 verheiratet mit Magdalena Mayr aus Haunstetten. Zeugen der Eheschließung waren der Praxator (Bierbrauer) Anton Hueber und der Consul (= Ratsherr oder Bürgermeister) Georg Kratzer, beide aus Wertingen. 1722 wurde ihnen, so das Archiv, ein Sohn geboren: Joan Michael.

Der Grabstein soll nun denkmalschutzgerecht angebracht werden. Eine Edelmetalltafel daneben wird die durch Archivrecherche feststellten Lebenshintergründe schriftlich für die Besucher zum Nachlesen festhalten.

Die Finanzierung übernimmt, falls die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Augsburg keinen finanziellen Zuschuss leistet, der Kulturkreis Haunstetten. Spenden sind herzlich willkommen.

Da in Haunstetten trotz seiner alten Geschichte nicht sehr viel Zeugnisse aus der Vergangenheit, speziell aus dem 8.Jahrhundert, vorhanden sind, betont Vorsitzende Goßner, sollte jedes Zeugnis der Vergangenheit mit besondere Sorgfalt aufbewahrt werden.

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