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Postkartenmotiv gefunden

Bei der Veranstaltung des Serenadenabends im Forstbetriebshof 2009 wurde angekündigt, dass mit dem Reinerlös des Serenadenabends, der Kulturkreis Haunstetten Postkarten mit zwei unterschiedlichen Motiven drucken lassen wird. Diese Motive konnten die Serenaden-Besucher per Stimmzettel selbst auswählen.

So sehen die Postkarten aus:

Muttergotteskapelle Georg-Käß-Platz

Die Postkarten können bei jeder Veranstaltung des Kulturkreis Haunstetten erworben werden.

 

Mit über 90 Stimmen lag das Motiv der „Haunstetter Muttergotteskapelle“ an der Spitze der Nennungen.
 Sie wurde 1606-1616  von Abt Johannes Merk von St.Ulrich und Afra erbaut. Anlass war die 1606 vom Augsburger Bischof Heinrich V. bestätigte Haunstetter Bruderschaft vom hl. Fronleichnam (Corporis-Christi-Bruderschaft). Aufgabe der Bruderschaft war die Sorge für die im Ort verstorbenen fremden Personen, d.h. Personen ohne Heimatrecht..
 Der heutige Bau geht auf eine Erweiterung von 1740/41 unter Abt Cölestin Mayr zurück,
 Im Inneren gibt es Freken von Christoph Thomas Scheffler (1742). Die Deckenbilder sind Darstellungen aus der Marienverehrung. Deckenfresko (12x7 m): Sieg des apokalyptischen Weibes über den Drachen (Offenbarung des Johannes) Die Stuckierung erfolgte durch den aus Wessobrunn stammenden Ignaz Finsterwalder.

Knapp dahinter das Motiv „Georg-Käß-Platz mit Kirche St.Georg“.
Die Pfarrkirche ist in mehreren Bauabschnitten entstanden. Chor, Turmunterbau und möglicherweise auch der Kern des Langhauses gehören wohl dem ausgehenden 15. oder frühem 16.Jh. an. Unter Abt Willibald Popp erfolgte 1729/30 eine gründliche Umgestaltung, die dem Augsburger Stadtmaurermeister Johann Paulus zuzuschreiben ist. Die Kirche erhielt Decken- und Wandfresken von Johann Georg Wolcker (1700 in Burgau  – 1766 in Augsburg) und Stuckdekoration. Das Hauptfresko im Chor - die Himmelfahrt Mariens – und die Evangelisten sind noch von ihm.
1886/88 wurde diese Kirche um zehn Meter nach Westen verlängert, die alte barocke Ausstattung fast beseitigt, mit neuer Ausstattung im Stil der Neuromantik versehen und neu ausgemalt.
1964/66 Innenrestaurierung (Übertünchung der neuromanischen Deckengemälde, Beseitigung der Seitenaltäre, Kanzel, Kreuzweg) Ende der 90er Jahre erfolgte die letzte Renovierung, die versuchte die historische Ausstattung wiederherzustellen.


 An dritter Stelle stand der Handwerkerbrunnen des Künstlers Christian Angerbauer. Er
wurde 1972 auf dem Platz der im Januar 1970 abgebrochenen Dorf-Schmiede Es ist ein stilisierter Baum aus Bronze, in dessen Zweigen nachgebildet das Wappen Haunstettens (springendes Pferd, Ulrichskreuz und Zahnrad) sowie ein Schmied mit Amboss und ein bäuerliches Paar.

Auf Platz vier landete das Haunstetter Freibad und Nummer  fünf ist das Denkmal neben dem ehemaligen Haunstetter Rathaus, ebenfalls von Christian Angerbauer, das zur Jahrtausendwende aufgestellt worden war.

 

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