Der Kulturkreis Haunstetten heißt Sie auf seiner Homepage herzlich willkommen

Wir wollen ein Kulturprogramm für und in Haunstetten mit seinen über 27000 Einwohnern bieten.

Ein Programm, das alle Bereiche der Kultur umfasst und den Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeit bietet, selbst aktiv zu werden. Dafür arbeiten wir ehrenamtlich seit 1990. Haunstetten mit seiner reichen Vergangenheit ist zu schade, nur reine "Schlafstadt" zu sein.

Neu: Kulturkreis Haunstetten sucht Zeitzeugnisse Näheres erfahren Sie



Information

Fördermitglieder des Kulturkreises Haunstetten

Wir bedanken uns bei folgenden Institutionen und Firmen für ihre Förderung der Arbeit des Kulturkreises

Partner in Kultur sind

  • Kulturamt der Stadt Augsburg
  • Stadtteilbücherei Haunstetten, Tattenbachstr. 15
  • Augusta-Bank eG Raiffeisen-Volksbank
  • hre Brille - Augenoptik GmbH, Inningerstr. 6
  • Gärtnerei Türk, Tal 3
  • Goldschmiede Haunstetten, Hofackerstr. 9
  • Ruhesitz Wetterstein GmbH, Königsbrunner Str.
  • Evangelische Christuskirche Haunstetten
  • kath. Stadtpfarrei St. Pius
  • Freie Evangelische Gemeinde

Verantwortlich für das Programm

Heinrich Bachmann, Andrea Brehme, Gerlinde Eberle, Harald Eckard, Jutta Goßner, Anita Höfle, Andreas Jäckel, Ludwig Luger, Anette Mayer, Petra Löw, Regina Tobias, Bülent Gecgüner, Lea Höfle und für die ortsgeschichtliche Sammlung Gertrud Widmeier und ihr Team.

Mitgliedsbeitrag

Jahresbeitrag: EUR 30,--

Mit 2,50 EUR pro Monat ermöglichen Sie ein abwechslungsreiches Kulturangebot in Ihrer Umgebung. Bei Veranstaltungen bitte Mitgliederausweis mitbringen. Mitglieder erhalten bei allen Veranstaltungen Ermäßigung (außer bei Führungen, Fahrten)

Die Ermäßigung wird dann an der Abendkasse zurückerstattet.

Ortsgeschichtliche Sammlung

Sind Sie an Informationen über die Ortsgeschichte Haunstettens interessiert?
Besuchen Sie die Ortsgeschichtliche Sammlung des Kulturkreises.
Öffnungszeiten: Jeden 1. Mittwoch des Monats, 10.30 - 12.00 Uhr
Altes Rathaus Nebengebäude 1. Stock, Tattenbachstr. 15a

Vorverkaufssstellen

  • Stadtteilbücherei Haunstetten, ehem. Rathaus, Tattenbachstr. 15, Tel.: (0821)324-2726

    Öffnungszeiten
    Montag13.00 - 18.00Uhr
    Mittwoch10.00 - 14.00Uhr
    Donnerstag13.00 - 19.00Uhr
  • Ihre Brille, Inninger Str. 6, Tel.: (0821) 84396

Broschüren des Kulturkreises Haunstetten

Heft 1: Haunstetten im Bombenkrieg v. Karl Filser und Ludwig Feigl

Heft 2: Haunstetten im Jahre 1945 v. Karl Filser und Ludwig Feigl

Heft 3: Haunstetten - Archäologie eines Augsburter Vororts -
Zehn Jahre Ausgrabungen von 1986 bis 1996, reich bebildert,
8 Farbseiten!!!, verfasst von Dr. Lothar Bakker
dem Leiter des römischenMuseums.


Die Broschüren können bei der Stadtteilbücherei und der Ortsgeschichtlichen Sammlung erworben werden



Programm

Unser Programm ist im PDF Format und kann abgerufen werden.


In Kürze

Programm Februar 2020

TitelTerminvonbisTreffpunktKostenAnmeldungBeschreibung
Klassisches Konzert der Studenten der Musikhochschule05.02.202015:0000:00Mehrzwecksaal Ruhesitz Wetterstein, Königsbrunner Str. 39a, 86179 Augsburg
Autorenlesung der Schreiber und Sammler10.02.202018:0000:00Stadtteilbücherei HaunstettenAlles außer Einhörner – kunterbunte Augsburger Autoren
Führung „Gold und Silber“13.02.202019:0000:00Eingang Evang. St. Ulrichkostenlos, Spende zum Erhalt der Ulrichskirche erbetenharald.eckart@web.deReferent: Kirchenrat Pfr. Frank Kreiselmeier In der Führung „Gold und Silber“ haben Sie Gelegenheit, die wertvollen und selten gezeigten Gold- und Silberstücke aus der Nähe zu sehen und dabei auch die Agneskapelle, den ältesten Teil der Evangelischen Kirche St. Ulrich, kennenzulernen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, im Eingangsbereich der Kirche bei einem Glas Wein oder einem anderen Getränk miteinander und mit dem Referenten, dem Ulrichspfarrer Frank Kreiselmeier, ins Gespräch zu kommen.
Diavortrag „Schönheit individueller und großer Gärten in nah und fern“19.02.202015:0000:00Mehrzwecksaal Ruhesitz Wetterstein, Königsbrunner Str. 39a, 86179 Augsburg
Diavortrag „Nordafrika - Marokko und die Sahara“26.02.202015:0000:00Mehrzwecksaal Ruhesitz Wetterstein, Königsbrunner Str. 39a, 86179 Augsburg



Pressemitteilung

Führung "Gold und Silber lieb ich sehr" am 12.02.2020

Unter dem Titel "Gold und Silber lieb ich sehr" lud der Kulturkreis Haunstetten zu einer besonderen Kirchenführung nach Evangelisch St.Ulrich ein.
Vorstandsmitglied Harald Eckart des Kulturkreises Haunstetten wies darauf hin, dass Haunstetten bis zur Gründung der evangelischen Christuskirche Gemeindegebiet von St. Ulrich war und deshalb eine Verbindung bis heute besteht.
Ulrichspfarrer Kirchenrat Frank Kreiselmeier hatte die Schätze der Kirchenkunst in ihrer gesamten Pracht zusammengestellt, eine Sammlung an Silberkunst, liturgischen Gefäßen und Altarschmuck, die man sonst nie in dieser Gesamtheit zu sehen bekommt. Pfr. Kreiselmeier verstand es, die Aspekte von lutherischer Theologie, Reformationsgeschichte und Kunstverständnis so zu verbinden, dass die Gold- und Silberschätze auch in ihrem immateriellen Wert für die Gemeinde begreifbar wurden.
Die Vorsitzende des Kulturkreises Haunstetten, Jutta Goßner, bedankte sich bei Pfr. Kreiselmeier für die interessante Führung, die den Besuchern einen sehr detailreichen und anschaulichen Einblick in die reichsstädtische Augsburger Silberschmiedekunst und die St. Ulricher Reformationsgeschichte erlaubten.

Person

Eine Auswahl der jahrhundertealten silbernen Altargefäße

Foto/Bild:Kulturkreis Haunstetten e.V.

Datum:16.02.2020


Stadterhebung Haunstetten 1952

Im Sommer 1952 wurde es zur Gewissheit: Der aufstrebenden Gemeinde Haunstetten des Landkreises Augsburg wird durch das Bay. Staatsministerium des Innern der Titel "Stadt" verliehen. Bürgermeister Xaver Widmeier brachte die freudige Nachricht höchstpersönlich aus München mit. In kürzester Zeit musste nun in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv ein Stadtwappen und eine Stadtfahne entwickelt werden und der Bürgermeister dichtete mitten in all den Vorbereitungen das Haunstetter Heimatlied "Haunstetten, meine Heimat du", das der Lehrer Wilhelm Röttinger vertonte.

Am Samstag, den 06.September 1952 war es soweit:
Ganz Haunstetten war an diesem Septemberwochenende auf den Beinen, festlich geschmückte Häuser waren zu sehen, viele mit der neuen Fahne samt Wappen.

Um 14:00 Uhr fand der feierliche Festakt in einem Zelt, das auf dem Platz des TSV Haunstetten aufgebaut war, bei "miserablem Wetter" (so Bürgermeister Widmeier) statt. Der stellv. Bayerische Ministerpräsident und Innenminister Prof. Dr.Wilhelm Hoegner überreichte die Stadterhebungs-Urkunde an Bürgermeister Xaver Widmeier. Gleichzeitig vollzog Prof. Hoegner die Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Bürgermeister Widmeier.
Die Haunstetter Zeitung schrieb am 06.09.52 auf ihrem Titelblatt: "Der 06.September wird für alle Zeit einen besonderen Platz in der Geschichte Haunstettens einnehmen." Für den Landkreis Augsburg überbrachte Landrat Albert Kaifer ein Grußwort.

Weiter Höhepunkt war am 07.September 1952 die Einweihung der Fröbelschule an der Gögginger Straße (heutige Siebenbürgenstraße)

Eine Festlichkeit jagte an diesem Wochenende die andere: Am 6.09. nach dem Festakt fand ein Festabend statt, gestaltet von den örtlichen Vereinen.
Am 07.09. erschall ein musikalischer Weckruf bereits um 06:30 Uhr, danach Festgottesdienst in den Kirchen, offizielle Einweihung der Schule, Kinderbelustigung auf dem Turnplatz, Blumenkorso des ADAC mit anschließendem Festkonzert mit Tanz, Siegerehrung des Blumenschmuck-Wettbewerbs des Obst- und Gartenbauvereins usw. ...

Wie kam es aber zur Stadterhebung?
In der Zeit nach dem 2.Weltkrieg war Haunstetten stark gewachsen. Waren es 1939 an die 5000 Einwohner, betrug die Zahl 1950 schon rund 10000 und Haunstetten war damit die größte Landgemeinde Bayerns. Mit Fließ und Mut beseitigte man die schweren Kriegsschäden, Unternehmen siedelten sich an, so z.B. die schwäbische Formholz GmbH und die Kratzenfertigung GmbH; durch Siedlungsbau wurde die größte Wohnungsnot erfolgreich angegangen.
Und so beschloss der Gemeinderat mit nur einer Gegenstimme in seiner Sitzung am 29.10.1951 - erst drei Jahre nach der Währungsreform - die Verleihung der Bezeichnung "Stadt" bei der Bayerischen Staatsregierung zu beantragen.
Zeitzeugen berichteten, dass sogar eine Delegation von "Ministerialen" des Innenministeriums inkognito von München nach Haunstetten reiste, um im Geheimen die Würdigkeit der Kandidatin zu prüfen. Dies Prüfung viel anscheinend sehr positiv aus.

Gedenkbuch für den Staatsminister
Einige Zeit nach der Stadterhebung überbrachte Bürgermeister Widmeier zusammen mit Stadtrat Hermann Ospald MdL an Staatsminister Dr.Hoegner zur Erinnerung ein vom Haunstetter Künstler Werner Helbig gestaltetes Gedenkbuch.

Person

Haunstetter Zeitung 06.09.1952

Foto/Bild:Kulturkreis Haunstetten e.V.

Datum:09.02.2020


Offener Archiv-Vormittag am Mittwoch 05.02.2020

Sind Sie an Informationen über die Geschichte Haunstettens interessiert?
Besuchen Sie die "Ortsgeschichtliche Sammlung" des Kulturkreises.

Zeit: 10.30 - 12.00 Uhr
Ort: Altes Rathaus Haunstetten, Nebengebäude, 1. Stock, Tattenbachstr. 15a

Die interessierten Besucher*innen können sich informieren über die Geschichte Haunstettens vom ulrikanischen Dorf bis zur Stadterhebung über die Eingemeindung bis zur Gegenwart. Eine umfangreiche regional ausgerichtete Bibliothek steht ebenfalls zur Verfügung.
Ein besonderes Highlight sind u.a. Originalzeichnung und -gemälde Haunstetter Ansichten von verschiedenen Künstler*innen.

Person

Siebenbrunn

Foto/Bild:Kulturkreis Haunstetten e.V.

Datum:27.01.2020


Führung

In der Führung "Gold und Silber lieb`ich sehr" haben Sie die einzigartige Gelegenheit, die wertvollen und selten gezeigten Gold- und Silberstücke aus der Nähe zu sehen und dabei auch die Agneskapelle, den ältesten Teil der evangelischen Kirche St. Ulrich, kennenzulernen.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, im Eingangsbereich der Kirche bei einem Glas Wein oder einem anderen Getränk miteinander und mit dem Referenten, dem Ulrichspfarrer Frank Kreiselmeier, ins Gespräch zu kommen.

Anmeldung: harald.eckart@web.de

Termin: Mittwoch, 12.02.20
Treffpunkt: 19.00 Uhr am Eingang Evang. St. Ulrich (Augsburg)
Eintritt: kostenlos, Spende zum Erhalt der Ulrichskirche erbeten
Referent: Kirchenrat Pfr. Frank Kreiselmeier

Person

Gold und Silber lieb`ich sehr

Foto/Bild:Kulturkreis Haunstetten e.V.

Datum:18.01.2020


"offenen Archiv-Vormittag" am 08.01.2020 des Kulturkreises Haunstetten

Wieder ein voller Erfolg war der „offene Archiv-Vormittag“ des Kulturkreises Haunstetten, berichten Kulturkreis-Vorsitzende Jutta Goßner und Archiv-Leiterin Gertrud Widmeier. Zahlreiche Besucher*innen kamen, um sich Informationen über die Geschichte der Eichendorff-Schule, verschiedener Privathäuser, den alten Schießplatz usw. zu holen.
Überdies überließen dem Archiv von Haunstetter Geschwistern Buchner zwei Schilder als Geschenk, die einst auf die Behandlungsräume des Dentisten Karl Massoth in der Haunstetter Dudenstraße 5 hinwiesen.

Aufgrund des Mangels an studierten Zahnärzten war die Versorgung durch Dentisten in ländlichen Gegenden oder in den ärmeren Schichten der Bevölkerung notwendig, wie z.B. in Haunstetten. Erst 1920 wurde die dentistische Ausbildung staatlich anerkannt. Nach der Staatsprüfung waren die Absolventen „Staatlich geprüfte Dentisten“. 1952 schaffte die Bundesrepublik Deutschland die Ausbildung zum Dentisten ab.


J.Goßner, Vorsitzende Kulturkreis Haunstetten e.V.

Person

Benjamin Buchner mit dem Schild des Dentisten Massoth aus der Dudenstraße 5 (Kulturkreis Haunstetten)

Foto/Bild:Kulturkreis Haunstetten

Datum:11.01.2020


Neue Künstlerausstellung des Kulturkreises Haunstetten e.V. im Uniklinikum Süd (Haunstetten)

Frauke Sechser stellt mit dem Titel "Die Verwandlung" ihre Bilder ab 06.12.2019 bis 20.März 2020 aus.

Freier Eintritt.

Frauke Sechser malt vor allem in Acryl und Pastellkreide und stellte u.a. beim Bay. Rundfunk in München und in Musikinstituten (z.B. Paska, Mering) aus.

Auch gestaltete sie Booklets und CDs.

Person

Die Vertriebene

Foto/Bild:Frauke Sechser

Datum:15.12.2019


Aufruf des Haunstetter Kulturkreises

Wer kennt die vier Figuren?

Da staunten der Leiter der Forstverwaltung Augsburg, Jürgen Kircher und Jutta Goßner, die Vorsitzende des Kulturkreises Haunstetten:

Auf dem Dachboden des Forstamtes in der Tattenbachstraße 15 sind vor kurzem vier bunt bemalte Figuren entdeckt worden. Sie sind je über einen Meter groß und stellen die vier Jahreszeiten dar. Auch die vier hölzernen Podeste, auf denen sie ehemals standen, sind noch vorhanden.

Jürgen Kircher veranlasste, dass die Figuren von den Kunstsammlungen der Stadt Augsburg übernommen wurden.

Doch die vier Figuren bleiben geheimnisvoll. Dass sie zuletzt im Treppenaufgang des ehemaligen Haunstetter Rathauses standen, das kann anhand einer undatierten Fotografie von Ludwig Feigl aus dem Kulturkreis-Archiv belegt werden. Doch seit wann, wer hat sie geschaffen, wer hat sie gekauft….? Fragen über Fragen müssen noch beantwortet werden.

Deshalb der Aufruf an die Haunstetter Bürger*innen: Wenn Sie etwas über diese Figuren wissen, bitte melden Sie sich beim Kulturkreis Haunstetten unter E-Mail: kulturkreishaunstetten@web.de oder auch telefonisch unter 0821 811518.

Vielleicht wurden die Figuren von dem Industriellen Georg Käß ( ) angeschafft, der das ehemalige Fabrikgebäude nach 1860 zu einem repräsentativen Wohnhaus umbaute. Oder kaufte sie erst seine Tochter Marie, Gräfin Tattenbach (1847-1947), die bis zu ihrem Tode das Haus in ihrem Privatbesitz behielt. Eine weitere Möglichkeit besteht auch darin, dass die Stadt Haunstetten, die 1953 das Haus als Rathaus erwarb, diese beeindruckenden Figuren als Schmuck für die Amtsräume aufstellte.

Wir sind gespannt, ob sich die Geheimnisse der Jahreszeiten-Figuren lösen lassen.

Person

Figur Winter im Alten Rathaus

Foto/Bild:privat

Datum:15.12.2019




Projekte

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen unsere besonderen Projekte vor, die wir in Haunstetten planen, oder auch schon in die Tat umgesetzt haben.

Klicken Sie auf die Vorschaubilder, und Sie bekommen nähere Informationen.

Zeitzeugnisse
Wappenschild
Fahradtour 2
Pax
QR Code
Straßennamen
Postkartenmotive
Bilderausstellung
Maibaum
Grabstein
Gefallene
Fahradtour 1
Digitalisierung
Fahradtour 3


Ortsarchive

Ortsgeschichtliche Sammlung

Dieses Archiv hat Ludwig Feigl aufgebaut. Im Lauf seines Lebens hat er eine stattliche Sammlung an schriftlichen Zeugnissen und Bilddokumenten zusammengetragen. In dieser Sammlung finden sich nicht nur Berichte zum aktuellen Geschehen, sondern auch Geschichten und Begebenheiten aus früherer Zeit.

In über 60 Ordnern kann sich der interessierte Besucher informieren über Geschichte allgemein (Bayern, Schwaben), Archäologie und die Geschichte Haunstettens vom ulrikanischen Dorf bis zur Stadt und bis zur Eingemeindung nach Augsburg, alte Anwesen und Ihre Besitzer, Straßennamen und ihre Herkunft, Gewässer, Wald- und Forstwesen, Landwirtschaft, Gewerbe, Industriebetriebe, wie z.B. Martini, Spinnerei & Weberei und die Kunstmühle, Kirchen und Schulen, Kindergärten, und soziale Einrichtungen, Gesundheitswesen, Vereine, die freiwillige Feuerwehr, Mundart, Brauchtum und Theater in Haunstetten.

Über Siebenbrunn gibt es ebenso Unterlagen, wie über die nähere Umgebung von Haunstetten. Es existieren Dokumente über die früheren Gemeinderatssitzungen, Wahlen, politische Parteien, Bürgermeister. Eine weitere Sammlung ist lebenden und verstorbenen Haunstetter Persönlichkeiten gewidmet. Auch über Georg Käß und die Gräfin Tattenbach liegt umfangreiches Material vor. In mehreren Ordnern wird über die Zeit des Zweiten Weltkriegs, die Nachkriegszeit und die amerikanische Besatzung berichtet. In einer bislang 50 Ordner umfassenden und stetig wachsenden Sammlung wird chronologisch alles dokumentiert, was über Haunstetten in der Presse zu finden ist.

Ein weiterer Bestandteil des Archivs ist die umfangreiche Fotosammlung. Zu fast allem, was in Ordnern dokumentiert ist, gibt es auch Bildmaterial. Viele Haunstetter Straßen wurden fotografiert, Gesamtansichten und einzelne Gebäude, es wurden Feste, Feiern und Klassentreffen im Bild festgehalten. Luftaufnahmen zeigen die Ausdehnung Haunstettens im Lauf der Jahre. Besonders interessant sind alte Postkarten und Aufnahmen von Haunstetter Straßen und Plätzen.

Interessante Dokumente und Fotos aus Privatbesitz, die sich z.B. in Haunstetter Nachlässen finden und zum Wegwerfen zu schade sind, nimmt das Archiv gerne an, um sie vor dem Vergessen zu bewahren.

Zu den Öffnungszeiten kann sich der interessierte Bürger im Leseraum gemütlich niederlassen und in aller Ruhe schmökern und in Geschichte schwelgen.

Gertrud Widmeier und Ludwig Luger freuen sich auf Ihren Besuch und beantworten gern Ihre Fragen.

Öffnungszeiten: jeden 1. Mittwoch des Monats von 10:30 - 12:00 Uhr und nach Vereinbarung unter Tel.: 0821 / 81 24 24
Ort: altes Rathaus, Nebengebäude, 1. Stock, Tattenbachstr. 15a



Partner in Sachen Kultur



Kontakt

Kontakt bei Rückfragen

Person

Frau Jutta Goßner

Vorsitzende

Tel. (0821) 811518

kulturkreishaunstetten@web.de

Kulturkreis Haunstetten sucht Zeitzeugnisse


Displaced Persons aus den baltischen Staaten nach 1945 in Haunstetten

Auch 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs weiß man, so Kulturkreis Vorsitzende Jutta Goßner und Vorstandsmitglied Heinrich Bachmann, in Haunstetten wenig über die Schicksale der sog. Displaced Persons, die hier jahrelang gewohnt hatten.

Die Displaced Persons waren Personen, die infolge des Zweiten Weltkriegs aus ihrer Heimat durch direkte oder indirekte Folgen des Krieges vertrieben, verschleppt oder geflohen waren. Dazu zählen alle Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene, ehemalige KZ -Häftlinge und Osteuropäer. Nicht darunter fallen per definitionem die deutschen Flüchtlinge und Heimatvertriebenen.

Von ca.sechs Millionen DP´s in den drei westlichen Zonen konnten ca.eine Million von den Alliierten nicht repatriiert, d.h. in ihre alte Heimat zurückgeführt werden. Es waren vor allem Balten, deren Heimat die Sowjetunion besetzt und ihr kommunistisches Regime errichtet hatte.
Da die DP´s kein Geld und keine Unterkunft hatten, beschlagnahmten die US-Amerikaner als Besatzungsmacht ab Mai 1945 Wohnungen auch in Haunstetten - vermutlich vor allem im Bereich Goldammer-/Flachs-/Postillion- und Hofackerstraße, (aber auch im Hochfeld). Die deutschen Bewohner mussten sie verlassen und die DP´s zogen ein.

Erst 1949/50 wurden die Wohnungen in Haunstetten zurückgegeben.
Die über 1000 Blatt starken Dokumente der beiden DP- Lager (Hochfeld und in Haunstetten) wurden dann 1950 in die USA nach Chicago gebracht.

Bei der Recherche nach diesem Personenkreis“, so Vorsitzende Jutta Goßner und Vorstandsmitglied Heinrich Bachmann, „ stießen wir jedoch auf einige Spuren der baltischen DP´s, die heute noch in Haunstetten sichtbar sind. Wir möchten aber gerne mehr wissen.“

Die Muttergotteskapelle war unmittelbar nach 1945 das Zentrum der litauischen Gemeinde, denn die Uno-Organisation UNRRA hatte nach 1945 in Haunstetten ein Lager für nichtdeutsche Flüchtlinge und Vertriebene, so genannte Displaced Persons errichtet, viele stammten aus Litauen (ca. 500-1000 in Haunstetten – 2000 im Baltic Camp Hochfeld; heute zeugt davon noch dort das sog.Litauer-Kreuz), den baltischen Staaten oder der Ukraine. An der rechten Langhausseite der Kapelle (siehe Foto) erinnert daran eine Gedenktafel.

Im Alten Haunstetter Friedhof ist ein kleines Gräberfeld dieses Personenkreises zu finden; auf den einfachen Grabtafeln kann man ihre Schicksale ablesen. – (siehe Foto). (Die Gräberliste vom 24.11.1953 liegt dem Kulturkreis vor). Beispiel: Der lettische Volksschullehrer Janins Hintergebr (geb.29.03.1903, gestorben 20.02.1949 in Haunstetten) oder litauische Richter Julyonas Boreisa (geb. 12.04.1881, gest. 08.11.1947)

Viele der ehemaligen DP´s aus Haunstetten wanderten, als die Hoffnung auf die Wiederherstellung der baltischen Staaten nicht erfüllt wurde, in den 50er Jahren nach Australien, den USA oder Kanada aus.

Wer Hinweise, Unterlagen, Erinnerungen, Fotos etc. an diesen Personenkreis besitzt oder sich noch an diese Zeit erinnern kann, der melde sich bitte bei Vorstandsmitglied Heinrich Bachmann, TEL. 0821 813883.

Erstellt am 17.06.2010

Impressum

Verantwortlich für dieses Angebot gemäß § 5 TMG:
Kulturkreis Haunstetten e.V.
Tattenbachstraße 15a
86179 Augsburg
www.kulturkreis-haunstetten.de
Eingetragen Registergericht Augsburg mit der Vereinsregisternummer VR 1696

Kontaktdaten

Inhaltlich verantwortlich gemäß § 55 Absatz 2 RStV:
1.Vorsitzende Jutta Goßner
Angerstraße 27
86179 Augsburg
jutta.gossner@t-online.de
Tel.0821 811518

Umsetzung & ehrenamtliche Betreuung

Bülent Gecgüner
gecguener@gmx.de

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Google Webfonts

 

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Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, das berechtigte Interesse.

 

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Google Web Fonts finden  https://developers.google.com/fonts/faq

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