Der Kulturkreis Haunstetten heißt Sie auf seiner Homepage herzlich willkommen

Wir wollen ein Kulturprogramm für und in Haunstetten mit seinen über 27000 Einwohnern bieten.

Ein Programm, das alle Bereiche der Kultur umfasst und den Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeit bietet, selbst aktiv zu werden. Dafür arbeiten wir ehrenamtlich seit 1990. Haunstetten mit seiner reichen Vergangenheit ist zu schade, nur reine "Schlafstadt" zu sein.

Neu: Kulturkreis Haunstetten sucht Zeitzeugnisse Näheres erfahren Sie

!!! Jahreshauptversammlung Kulturkreis Haunstetten e.V. ist abgesagt !!!

Wegen der aktuellen Corona-Regelungen müssen wir auch den zweiten Termin für unsere Jahreshauptversammlung am Dienstag, den 08.Dezember 2020, 19:00 Uhr im Heim des FC Haunstetten absagen. Ein Ersatztermin kann derzeit nicht festgelegt werden.



Information

Fördermitglieder des Kulturkreises Haunstetten

Wir bedanken uns bei folgenden Institutionen und Firmen für ihre Förderung der Arbeit des Kulturkreises

Partner in Kultur sind

  • Kulturamt der Stadt Augsburg
  • Stadtteilbücherei Haunstetten, Tattenbachstr. 15
  • Augusta-Bank eG Raiffeisen-Volksbank
  • hre Brille - Augenoptik GmbH, Inningerstr. 6
  • Gärtnerei Türk, Tal 3
  • Goldschmiede Haunstetten, Hofackerstr. 9
  • Ruhesitz Wetterstein GmbH, Königsbrunner Str.
  • Evangelische Christuskirche Haunstetten
  • kath. Stadtpfarrei St. Pius
  • Freie Evangelische Gemeinde

Verantwortlich für das Programm

Heinrich Bachmann, Andrea Brehme, Gerlinde Eberle, Harald Eckard, Jutta Goßner, Anita Höfle, Andreas Jäckel, Ludwig Luger, Anette Mayer, Petra Löw, Regina Tobias, Bülent Gecgüner, Lea Höfle und für die ortsgeschichtliche Sammlung Gertrud Widmeier und ihr Team.

Mitgliedsbeitrag

Jahresbeitrag: EUR 30,--

Mit 2,50 EUR pro Monat ermöglichen Sie ein abwechslungsreiches Kulturangebot in Ihrer Umgebung. Bei Veranstaltungen bitte Mitgliederausweis mitbringen. Mitglieder erhalten bei allen Veranstaltungen Ermäßigung (außer bei Führungen, Fahrten)

Die Ermäßigung wird dann an der Abendkasse zurückerstattet.

Unsere Beitrittserklärung ist im PDF Format und kann abgerufen werden.

Ortsgeschichtliche Sammlung

Sind Sie an Informationen über die Ortsgeschichte Haunstettens interessiert?
Besuchen Sie die Ortsgeschichtliche Sammlung des Kulturkreises.
Öffnungszeiten: Jeden 1. Mittwoch des Monats, 10.30 - 12.00 Uhr
Altes Rathaus Nebengebäude 1. Stock, Tattenbachstr. 15a

Vorverkaufssstellen

Broschüren des Kulturkreises Haunstetten

Heft 1: Haunstetten im Bombenkrieg v. Karl Filser und Ludwig Feigl

Heft 2: Haunstetten im Jahre 1945 v. Karl Filser und Ludwig Feigl

Heft 3: Haunstetten - Archäologie eines Augsburter Vororts -
Zehn Jahre Ausgrabungen von 1986 bis 1996, reich bebildert,
8 Farbseiten!!!, verfasst von Dr. Lothar Bakker
dem Leiter des römischenMuseums.


Die Broschüren können bei der Stadtteilbücherei und der Ortsgeschichtlichen Sammlung erworben werden



Programm

Unser Programm ist im PDF Format und kann abgerufen werden.


In Kürze

Programm Dezember 2020

TitelTerminvonbisTreffpunktKostenAnmeldungBeschreibung
Ortsgeschichtliche Sammlung02.12.202010:3012:00Altes Rathaus, Nebengeb., 1. Stock, Tattenbachstr. 15aSind Sie an Informationen über die Ortsgeschichte Haunstettens interessiert? Besuchen Sie die „Ortsgeschichtliche Sammlung” des Kulturkreises



Pressemitteilung

Kulturkreis Haunstetten hat am Wettbewerb Augsburger Zukunftspreis 2020 teilgenommen

Eine Urkunde der Augsburger Oberbürgermeisterin Eva Weber erhielt der Kulturkreis Haunstetten e.V. für seine Teilnahme am Augsburger Zukunftspreis 2020 mit seinem neuen Projekt "Digitalisierung des Stadtteilarchivs".
2020 hat der Kulturkreis begonnen interessante Archivalien des Stadtteilarchivs zu verschiedensten Themen (Schulen, Unternehmen, Vereine, Krankenhäuser, Gastronomie , Bestattungswesen, Kirchen, Verkehr...) und zu allen Epochen (von der Römerzeit bis zur Gegenwart) in ehrenamtlicher Arbeit zu digitalisieren und sie auf seiner Homepage allen Interessierten öffentlich zugänglich zu machen.
In Ihrem Schreiben bezeichnet OB Eva Weber „die Digitalisierung des Stadtteilarchivs als einen wertvollen Beitrag zur zukunftsfähigen Entwicklung Augsburgs. Die Vorsitzende des Kulturkreises Haunstetten e.V. , Jutta Goßner und die gesamte Vorstandschaft sieht sich dadurch in ihrer Arbeit bestätigt.

Goßner

Person

Augsburger Zukunftspreis 2020

Foto/Bild:alle Kulturkreis Haunstetten

Datum:26.11.2020


Schild "Ludwig-Feigl-Weg" mit Straßennamenzusatzschild durch Oberbürgermeisterin Eva Weber am 24.10.1010 feierlich enthüllt

Durch die Augsburger Oberbürgermeisterin Eva Weber wurde das Schild für den neuen Straßennamen mit Straßennamenzusatzschild in Haunstetten enthüllt.
Die Vorsitzende des Kulturkreises Haunstetten e.V. Jutta Goßner freute sich, dass die Enthüllung durch Frau Oberbürgermeisterin Weber erfolgte; dadurch zeige die Stadt Augsburg, dass sie das ehrenamtliche kulturelle Engagement in den Haunstetten schätze.

Die Oberbürgermeisterin betonte in ihrem Grußwort die ehrenamtlichen Verdienste Ludwig Feigls und die Arbeit des Kulturkreises Haunstetten. Sie sagte, dass sie gerne nach Haunstetten gekommen sei, denn aktive Stadtteile sind ihr ein großes Anliegen, um die Identität der Bürger mit ihrer Stadt, ihrem Stadtteil zu fördern. Der jetzige Ludwig-Feigl-Weg hieß zur Zeit bis zur Eingemeindung 1972 Apothekergäßchen, da er früher auf ein Gebäude mit Apotheke und Poststation führte. Durch die Eingemeindung musste der Weg aber wegen des bereits in Augsburgs existierenden Apothekergäßchen in Alraunenweg umbenannt werden. Der Kulturkreis und zahlreiche Haunstetter*innen hätten in den letzten Jahren die Stadt Augsburg gebeten, eine Straße nach Ludwig Feigl zu benennen. Dies sei nun mit dem Votum des Stadtrates geschehen.

Ludwig Feigl wurde 1927 in der Gemeinde Haunstetten geboren und starb hier 2005. Er wirkte als Heimatforscher, Lokalreporter, Verwaltungsbeamter, Feuerwehrkommandant und Stadtrat. Ludwig Feigl war herausragender Beobachter und Bewahrer der Haunstetter Ortsgeschichte und initiierte den Kulturkreis Haunstetten e.V. mit seinem ortsgeschichtlichen Archiv.

Gemeinsam enthüllten im Anschluss OB Eva Weber und Vorsitzende Jutta Goßner das Schild, das bis dahin von der Augsburger Stadtfahne verdeckt war.

Zahlreiche Mitglieder des Kulturkreises waren bei der unter Coronabedingungen stattfindenden Feier anwesend.

Goßner
Kulturkreis Haunstetten e.V.
25.10.2020

Person

Schild Ludwig-Feigl-Weg

Foto/Bild:Kulturkreis Haunstetten e.V.

Datum:25.10.2020


US-Amerikaner in Haunstetten: Aus Feinden wurden Freunde

"75 Jahre nach Ende des 2.Weltkriegs erinnert heute in Haunstetten kaum noch etwas an die lange Zeit, in der die Amerikaner Haunstetten prägten," bedauert Jutta Goßner, die Vorsitzende des Kulturkreises Haunstetten.
Am ehesten fällt dem Spaziergänger der aufgegebene Schießplatz im Wald auf. 1985 wurde der Betrieb durch die US-Army eingestellt. Die Amerikaner hatten den Schießplatz jedoch nicht angelegt, seine Geschichte geht bis ins Jahr 1886 zurück, als das Generalkommando des 1.Armeekorps der Königl.Bayerischen Armee Teile des Waldes rodete und ihn in Betrieb nahm. Im 3.Reich wurde der Schießplatz von der Wehrmacht genutzt. Angeblich, so erzählten alte Haunstetter, hatte die US-Armee im April 1945 acht Tage gebraucht, um ihn und die Munas (= Munitionslager für die Artillerie) zu finden. Schon 1957 fand im Rahmen einer deutsch-amerikanischen Freundschaftswoche ein Vergleichsschießen zwischen der Military Police der 11th Airborne Division und der der Stadt- und Landpolizei Augsburg statt.

Vom Haunstetter Flugplatz künden nur die Straßennamen nach Flugpionieren und die Flugplatzheide im heutigen Univiertel. Der Flugplatz, der im Jahr 1917 von der Bay. Rumpler-Werke AG angelegt und von Messerschmitt in der Zeit des Nationalsozialismus als Werksflugplatz genutzt wurde, diente nach Kriegsende der US-Army bis Herbst 1963 als "Haunstetten Airfield" . Die Amerikaner gestatteten bereits ab 1952 den Deutschen den Segelflug und ab 1955 die Benutzung mit Motorflugzeugen. Motorsportbegeisterte erinnern sich sicher noch an die drei Flugplatzrennen des MC-Haunstetten: Das erste fand Oktober 1953 mit sagenhaften 20000 Zuschauern statt.

Das Thema Wohnen und Wohnungsnot war in den Nachkriegsjahren ein großes Thema, denn über 20 % der Wohnungen in Haunstetten waren zerstört und auch Vertriebene, Flüchtlinge usw. Wollten untergebracht werden. 388 Wohnungen der Heimbau Bayern - und der Messerschmitt AG wurden von der US-Armee im April 1945 beschlagnahmt und dienten als Unterkünfte der "Displaced Persons" ; die 318 Wohnungen der Heimbau Bayern nach dem Auszug der DP`s ab 1950 weiter für amerikanische Unteroffiziersfamilien. Das Gelände war amerikanisches Hoheitsgebiet (US-Camp Haunstetten); die Übergabe der 318 Wohnungen durch Oberst Eugene Stevens erfolgte 1957 an Bgm. Karl Rieger.

Dass die US-Soldaten und ihre Familien gerne Sport trieben, davon zeugen die Internationalen Volksläufe des FC Haunstetten. So erhielt 1969 beim 2.Int. Volkslauf die 24.US-Infanterie Division den Pokal der Stadt Haunstetten für die stärkste Gruppe.

Beim Bau des Naturfreibades half die US-Armee: 1958 erfolgte der Spatenstich durch Bgm. Rieger und Captain Boylan von der US-Standort-Ingenieur-Abteilung. Boylan brachte dabei eine große Planierraupe mit, mit der man dann die Humusschicht abschob.

1961 wurden durch ein Kommando der US-Armee an der Postillionstraße die Splitterschutzgräben gesprengt. Damit konnte der Grundstückstausch durchgeführt werden, der für das Haunstetter Stadion nötig war.

Goßner
Kulturkreis Haunstetten e.V.
06.10.2020

Person

Sprengung von Splittergräben für Haunstetter Stadion VS

Foto/Bild:Kulturkreis Haunstetten e.V.

Datum:06.10.2020




Projekte

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen unsere besonderen Projekte vor, die wir in Haunstetten planen, oder auch schon in die Tat umgesetzt haben.

Klicken Sie auf die Vorschaubilder, und Sie bekommen nähere Informationen.

Zeitzeugnisse
Wappenschild
Fahradtour 2
Pax
QR Code
Straßennamen
Postkartenmotive
Bilderausstellung
Maibaum
Grabstein
Gefallene
Fahradtour 1
Digitalisierung
Fahradtour 3


Ortsarchive

Ortsgeschichtliche Sammlung

Dieses Archiv hat Ludwig Feigl aufgebaut. Im Lauf seines Lebens hat er eine stattliche Sammlung an schriftlichen Zeugnissen und Bilddokumenten zusammengetragen. In dieser Sammlung finden sich nicht nur Berichte zum aktuellen Geschehen, sondern auch Geschichten und Begebenheiten aus früherer Zeit.

In über 60 Ordnern kann sich der interessierte Besucher informieren über Geschichte allgemein (Bayern, Schwaben), Archäologie und die Geschichte Haunstettens vom ulrikanischen Dorf bis zur Stadt und bis zur Eingemeindung nach Augsburg, alte Anwesen und Ihre Besitzer, Straßennamen und ihre Herkunft, Gewässer, Wald- und Forstwesen, Landwirtschaft, Gewerbe, Industriebetriebe, wie z.B. Martini, Spinnerei & Weberei und die Kunstmühle, Kirchen und Schulen, Kindergärten, und soziale Einrichtungen, Gesundheitswesen, Vereine, die freiwillige Feuerwehr, Mundart, Brauchtum und Theater in Haunstetten.

Über Siebenbrunn gibt es ebenso Unterlagen, wie über die nähere Umgebung von Haunstetten. Es existieren Dokumente über die früheren Gemeinderatssitzungen, Wahlen, politische Parteien, Bürgermeister. Eine weitere Sammlung ist lebenden und verstorbenen Haunstetter Persönlichkeiten gewidmet. Auch über Georg Käß und die Gräfin Tattenbach liegt umfangreiches Material vor. In mehreren Ordnern wird über die Zeit des Zweiten Weltkriegs, die Nachkriegszeit und die amerikanische Besatzung berichtet. In einer bislang 50 Ordner umfassenden und stetig wachsenden Sammlung wird chronologisch alles dokumentiert, was über Haunstetten in der Presse zu finden ist.

Ein weiterer Bestandteil des Archivs ist die umfangreiche Fotosammlung. Zu fast allem, was in Ordnern dokumentiert ist, gibt es auch Bildmaterial. Viele Haunstetter Straßen wurden fotografiert, Gesamtansichten und einzelne Gebäude, es wurden Feste, Feiern und Klassentreffen im Bild festgehalten. Luftaufnahmen zeigen die Ausdehnung Haunstettens im Lauf der Jahre. Besonders interessant sind alte Postkarten und Aufnahmen von Haunstetter Straßen und Plätzen.

Interessante Dokumente und Fotos aus Privatbesitz, die sich z.B. in Haunstetter Nachlässen finden und zum Wegwerfen zu schade sind, nimmt das Archiv gerne an, um sie vor dem Vergessen zu bewahren.

Zu den Öffnungszeiten kann sich der interessierte Bürger im Leseraum gemütlich niederlassen und in aller Ruhe schmökern und in Geschichte schwelgen.

Gertrud Widmeier und Ludwig Luger freuen sich auf Ihren Besuch und beantworten gern Ihre Fragen.

Öffnungszeiten: jeden 1. Mittwoch des Monats von 10:30 - 12:00 Uhr und nach Vereinbarung unter Tel.: 0821 / 81 24 24
Ort: altes Rathaus, Nebengebäude, 1. Stock, Tattenbachstr. 15a


Online Archive
Begriff
Startdatum
Enddatum






Partner in Sachen Kultur



Kontakt

Kontakt bei Rückfragen

Person

Frau Jutta Goßner

Vorsitzende

Tel. (0821) 811518

kulturkreishaunstetten@web.de

Kulturkreis Haunstetten sucht Zeitzeugnisse


Displaced Persons aus den baltischen Staaten nach 1945 in Haunstetten

Auch 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs weiß man, so Kulturkreis Vorsitzende Jutta Goßner und Vorstandsmitglied Heinrich Bachmann, in Haunstetten wenig über die Schicksale der sog. Displaced Persons, die hier jahrelang gewohnt hatten.

Die Displaced Persons waren Personen, die infolge des Zweiten Weltkriegs aus ihrer Heimat durch direkte oder indirekte Folgen des Krieges vertrieben, verschleppt oder geflohen waren. Dazu zählen alle Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene, ehemalige KZ -Häftlinge und Osteuropäer. Nicht darunter fallen per definitionem die deutschen Flüchtlinge und Heimatvertriebenen.

Von ca.sechs Millionen DP´s in den drei westlichen Zonen konnten ca.eine Million von den Alliierten nicht repatriiert, d.h. in ihre alte Heimat zurückgeführt werden. Es waren vor allem Balten, deren Heimat die Sowjetunion besetzt und ihr kommunistisches Regime errichtet hatte.
Da die DP´s kein Geld und keine Unterkunft hatten, beschlagnahmten die US-Amerikaner als Besatzungsmacht ab Mai 1945 Wohnungen auch in Haunstetten - vermutlich vor allem im Bereich Goldammer-/Flachs-/Postillion- und Hofackerstraße, (aber auch im Hochfeld). Die deutschen Bewohner mussten sie verlassen und die DP´s zogen ein.

Erst 1949/50 wurden die Wohnungen in Haunstetten zurückgegeben.
Die über 1000 Blatt starken Dokumente der beiden DP- Lager (Hochfeld und in Haunstetten) wurden dann 1950 in die USA nach Chicago gebracht.

Bei der Recherche nach diesem Personenkreis“, so Vorsitzende Jutta Goßner und Vorstandsmitglied Heinrich Bachmann, „ stießen wir jedoch auf einige Spuren der baltischen DP´s, die heute noch in Haunstetten sichtbar sind. Wir möchten aber gerne mehr wissen.“

Die Muttergotteskapelle war unmittelbar nach 1945 das Zentrum der litauischen Gemeinde, denn die Uno-Organisation UNRRA hatte nach 1945 in Haunstetten ein Lager für nichtdeutsche Flüchtlinge und Vertriebene, so genannte Displaced Persons errichtet, viele stammten aus Litauen (ca. 500-1000 in Haunstetten – 2000 im Baltic Camp Hochfeld; heute zeugt davon noch dort das sog.Litauer-Kreuz), den baltischen Staaten oder der Ukraine. An der rechten Langhausseite der Kapelle (siehe Foto) erinnert daran eine Gedenktafel.

Im Alten Haunstetter Friedhof ist ein kleines Gräberfeld dieses Personenkreises zu finden; auf den einfachen Grabtafeln kann man ihre Schicksale ablesen. – (siehe Foto). (Die Gräberliste vom 24.11.1953 liegt dem Kulturkreis vor). Beispiel: Der lettische Volksschullehrer Janins Hintergebr (geb.29.03.1903, gestorben 20.02.1949 in Haunstetten) oder litauische Richter Julyonas Boreisa (geb. 12.04.1881, gest. 08.11.1947)

Viele der ehemaligen DP´s aus Haunstetten wanderten, als die Hoffnung auf die Wiederherstellung der baltischen Staaten nicht erfüllt wurde, in den 50er Jahren nach Australien, den USA oder Kanada aus.

Wer Hinweise, Unterlagen, Erinnerungen, Fotos etc. an diesen Personenkreis besitzt oder sich noch an diese Zeit erinnern kann, der melde sich bitte bei Vorstandsmitglied Heinrich Bachmann, TEL. 0821 813883.

Erstellt am 17.06.2010

Impressum

Verantwortlich für dieses Angebot gemäß § 5 TMG:
Kulturkreis Haunstetten e.V.
Tattenbachstraße 15a
86179 Augsburg
www.kulturkreis-haunstetten.de
Eingetragen Registergericht Augsburg mit der Vereinsregisternummer VR 1696

Kontaktdaten

Inhaltlich verantwortlich gemäß § 55 Absatz 2 RStV:
1.Vorsitzende Jutta Goßner
Angerstraße 27
86179 Augsburg
jutta.gossner@t-online.de
Tel.0821 811518

Umsetzung & ehrenamtliche Betreuung

Bülent Gecgüner
gecguener@gmx.de

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